Logo image

Sustainable Switzerland Forum

21. Oktober 2026, THE HALL

Thinking ahead – am SSF26

Seien Sie dabei.

Jetzt Ticket sichern
Plattform-Verantwortliche von Sustainable Switzerland, Tina Baumberger, am Sustainable Switzerland Forum 2025 in Bern.
Plattform-Verantwortliche von Sustainable Switzerland, Tina Baumberger, am Sustainable Switzerland Forum 2025 in Bern.

Plattform-Verantwortliche von Sustainable Switzerland, Tina Baumberger, am Sustainable Switzerland Forum 2025 in Bern. Bild: NZZ

Sustainable Shapers

«Wir wollen Vorbilder sichtbar machen und andere inspirieren»

Die Nachhaltigkeitsplattform Sustainable Switzerland hat erstmals einen Award für «Sustainable Shapers» verliehen. Die Erwartungen seien deutlich übertroffen worden, sagt die Plattform-Verantwortliche Tina Baumberger.

5

Teilen
Hören
Logo image

«Wir wollen Vorbilder sichtbar machen und andere inspirieren»

Teilen
Hören

4 Min.  •   • 

Sie haben in diesem Jahr erstmals Pioniere und Vordenkerinnen der Nachhaltigkeit mit dem Award «Sustainable Shapers » geehrt. Was war der Grund dafür, diese Auszeichnung ins Leben zu rufen?

Tina Baumberger: Dafür gibt es vor allem zwei Gründe. Bei den bestehenden Nachhaltigkeits- Awards stehen oft Unternehmen, Startups und Organisationen im Vordergrund, aber selten die Köpfe dahinter. Deshalb haben wir mit den Sustainable Shapers eine Auszeichnung ins Leben gerufen, die bewusst Persönlichkeiten und ihre Leistungen ins Zentrum stellt. Ausserdem stellen wir immer wieder fest, dass Gesichter und persönliche Geschichten auch im Kontext der Nachhaltigkeit auf grosses Interesse stossen. Mit den Sustainable Shapers können wir Vorbilder sichtbar machen, andere inspirieren und Pioniere miteinander vernetzen. Das gelingt uns offenbar gut. Wir freuen uns darauf, die Auszeichnung auch im nächsten Jahr wieder zu verleihen.

Die Sustainable Shaper 2025. Bild: NZZ

Sustainable Switzerland wurde vor fast vier Jahren vom Unternehmen NZZ lanciert – zusammen mit namhaften Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft lanciert. Welche Rolle spielen diese Partnerschaften heute noch?

Eine unverändert grosse, besonders auch in der strategischen Ausrichtung unserer Plattform. Die Partner sind Vertreter wichtiger Branchen, die eine zentrale Rolle in der nachhaltigen Transformation spielen. Durch sie haben wir direkten Zugang zu aktuellen Themen, Innovationen und auch Herausforderungen, welche die nachhaltige Entwicklung in der Schweiz mit sich bringt. Unsere Vision ist es, in Zukunft alle Branchen in der Schweiz an Bord unserer Plattform zu haben – von grossen Unternehmen bis zu KMU-Vertretern. Wir wollen bereits bestehende Synergien ausbauen und die nachhaltige Entwicklung der Schweiz beschleunigen. Neben den strategischen Partnern nehmen heute schon zahlreiche weitere Organisationen und Unternehmen an unserer Plattform teil – darunter auch NGO und Bildungsinstitutionen.

Waren die Partner Ihrer Plattform auch am Award für die «Sustainable Shapers» beteiligt?

Das Konzept und der mehrstufige Evaluationsmechanismus wurde gemeinsam mit unserem Main Partner, der Boston Consulting Group, entwickelt und umgesetzt. Auch die anderen Partner haben einen massgeblichen Beitrag geleistet.

Sind Sie mit der Resonanz auf die Preisverleihung zufrieden?

Ja, sehr. Wir haben von der Nominierungsphase bis zur Auszeichnung viel positives Feedback erhalten, sowohl von der Öffentlichkeit als auch von den Nominierten selbst. Es sind über 240 Nominierungen eingegangen, was unsere Erwartungen deutlich übertroffen hat. Auch die Qualität der Nominierungen hat uns überzeugt. Einmal mehr ist deutlich geworden, wie viel Pioniergeist in diesem Land vorhanden ist.

Sustainable Switzerland hat sich auch mit Informationen und Berichten rund um das Thema Nachhaltigkeit einen Namen gemacht. Welche Medienkanäle werden besonders genutzt?

Wir verfolgen eine multimediale Strategie mit dem Ziel, unsere Inhalte möglichst breit zugänglich zu machen. Daher bereiten wir unsere Inhalte in verschiedenen Formaten auf, von journalistisch gemachten Themenseiten in der NZZ und der NZZ am Sonntag über unsere Zeitungsbeilagen, die übersetzt auch in den Partnermedien Le Temps und Corriere del Ticino erscheinen, bis hin zu Videos, die wir zum grössten Teil selbst produzieren. Neben unserem Portal sustainableswitzerland.ch, das als sogenannter Content Hub fungiert, stehen natürlich Social Media im Fokus. Dort verzeichnen wir ein stetiges Wachstum der Community und holen die Nutzerinnen und Nutzer mit multimedialen Storys ab. Was ebenfalls auf positive Resonanz stösst, sind unsere Webinare, die wir seit Anfang Jahr anbieten.

Weiterbildung steht also hoch im Kurs?

Ja, die Nachfrage ist gross. Wir haben aus diesem Grund auch unseren «Bildungskompass» entwickelt. Mit ihm lässt sich online ermitteln, welcher Nachhaltigkeitslehrgang in der Schweiz am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Zudem stellen wir auf unserer Website auch viele nützliche Tools für die Unternehmenspraxis vor.

Können Sie uns schon verraten, was Sustainable Switzerland im neuen Jahr alles vorhat?

2026 steht bei uns ganz im Zeichen der wirksamen Vernetzung. Das heisst, wir wollen unsere Kernkompetenzen in den Bereichen «Inhalt und Wissensvermittlung» sowie «Community und Events» noch stärker miteinander verknüpfen und dafür sorgen, dass nachhaltige Lösungen schneller Realität werden. Die breitere Öffentlichkeit werden wir neu auch im Rahmen eines Live-Events bei der Climate Week Zurich im kommenden Mai ansprechen.

Für die Wirtschaft und die Wissenschaft halten wir an den erfolgreichen Community- und Eventformaten fest und entwickeln diese weiter. Für den Sustainable Switzerland Circle (bisher Entrepreneurs Club) haben wir wieder ein spannendes Jahresprogramm mit einmaligen Einblicken in Vorbereitung. Wir eruieren laufend zusätzliche Synergien mit anderen Nachhaltigkeits-Communitys, die ergänzende Formate wie etwa Workshops bieten.

Werbung

Beliebteste Artikel

Empfohlene Artikel für Sie

After Work
Gesellschaft

Haben wir für Nachhaltigkeit in der Krise überhaupt Zeit?

Portätbild von Nicole Blum
Wirtschaft

«Vermutlich sollte ich manchmal opportunistischer denken»

Sustainable Switzerland Forum
Gesellschaft

Die Kraft der Kreativität nutzen

Entdecken Sie unsere Serien

Mehr anzeigen
Porträtbild vo Jeremy Merz, Managing Director und Partner bei der Boston Consulting Group (BCG).
Sustainable Shapers

«Neu kommt die kategorieübergreifende Auszeichnung ‹Public Hero› dazu»

Julia Carpenter erhält den Preis als «Sustainable Shaper 2025».
Sustainable Shapers

So erkennt man einen «Sustainable Shaper»

Die Gewinner der Auszeichnung «Sustainable Shapers 2025» in der Kategorie ​ «Knowledge & Opinion» während der Preisverleihung am Sustainable Switzerland Forum in Bern.
Sustainable Shapers

Warum Nachhaltigkeit Vorbilder braucht

Hans-Dietrich Reckhaus im dunkelblauen Anzug mit einem Insect-Respect-Pin vor einer Wand mit floralem Muster
Sustainable Shapers

Hans-Dietrich Reckhaus: Vom Insektizidhersteller zum Anwalt der Biodiversität

Porträtbild von Julia Carpenter
Sustainable Shapers

Vom Labor ins Rechenzentrum: Wie Julia Carpenter die Vision einer nachhaltigen Datenindustrie ermöglicht

Porträtbild von Vincent Vida
Sustainable Shapers

Vincent Vida: der Upcyling-Pionier aus Appenzell

Die Gründer von Fridge Diego Prado und Ivy Zhao
Sustainable Start-up

Vom guten Vorsatz zur Routine: Fridge bringt Habit-Tracking in die Community

Portätbild von Priming Jung
Sustainable Shapers

Pirmin Jung macht Holz zum Hightech-Baumaterial

Ähnliche Artikel

Hans-Dietrich Reckhaus im dunkelblauen Anzug mit einem Insect-Respect-Pin vor einer Wand mit floralem Muster
Sustainable Shapers

Hans-Dietrich Reckhaus: Vom Insektizidhersteller zum Anwalt der Biodiversität

Portätbild von Saskia Günther
Wirtschaft

«Was sich heute noch nicht rechnet, kann sich morgen doppelt auszahlen»

Teaserbild für Sustainable Shapers
Wirtschaft

Neue Auszeichnung für Gestalter der Nachhaltigkeit