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UBS und Wincasa haben sich zum Ziel gesetzt, Renovationsprojekte so einfach wie möglich realisierbar zu machen. Foto: PIXABAY

Wirtschaft Partner Inhalt: UBS

Sanierungen professionell umsetzen

Damit Wohngebäude ihren Wert erhalten oder noch steigern, sind energetische Sanierungen zentral. Zusammen mit dem Immobiliendienstleister Wincasa bietet UBS Lösungen an, von denen nicht nur die Eigentümerinnen und Eigentümer profitieren, sondern auch die Mieterschaft und die Umwelt.

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  • Viele Wohngebäude in der Schweiz sind veraltet und energetisch sanierungsbedürftig, was einen grossen Anteil am Energieverbrauch und CO₂-Ausstoss hat.
  • Eine umfassende Modernisierung ist nötig, doch die Sanierungsquote liegt deutlich unter dem erforderlichen Niveau. Daher sollen finanzielle Anreize und Expertenberatung helfen.
  • UBS und Wincasa bieten mit «Papilio Property Solutions» ein modulares Dienstleistungspaket an, das Immobilienbesitzern Beratung, Finanzierungsunterstützung und professionelle Begleitung bei der Umsetzung von Renovierungsprojekten ermöglicht.

Häufig sieht man es ihnen schon auf den ersten Blick an: Viele Wohngebäude in der Schweiz sind merklich in die Jahre gekommen. Kein Wunder: Die meisten von ihnen wurden im letzten Jahrhundert gebaut – allein fast 40 Prozent in den Jahren zwischen 1960 und 1990 – und weisen trotz früherer Sanierungsmassnahmen signifikant schlechte Eigenschaften bezüglich Energieeffizienz und CO₂-Abdruck auf. Immer mehr Hauseigentümer stellen sich daher die Frage, was mit ihrer Liegenschaft künftig geschehen soll.

Grosses Potenzial

Die Herausforderung ist enorm: Nach Angaben des Bundesrats gelten von den insgesamt 1,8 Millionen Wohngebäuden in der Schweiz rund eine Million als energetisch sanierungsbedürftig. Es bestehe rascher Handlungsbedarf, betonen auch Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Sie haben ermittelt, dass etwa drei Viertel der noch im letzten Jahrhundert gebauten Häuser nicht oder nur unzureichend gedämmt sind und nach wie vor fossil, durch das Verbrennen von Öl und Gas, oder konventionell elektrisch beheizt werden. Da wundert es nicht, dass der Immobiliensektor hierzulande für mehr als 40 Prozent des Energieverbrauchs und für etwa ein Viertel der gesamten CO₂-Emissionen verantwortlich ist.

Will die Schweiz ihre ambitionierten Klimaziele erreichen – die Treibhausgasemissionen sollen bis 2050 auf Netto-Null sinken – und zudem ihre Energieeffizienz nachhaltig verbessern, führt folglich kein Weg an einer umfassenden Modernisierung des Gebäudebestands vorbei. Doch die Zahlen sind bislang eher ernüchternd: Schätzungen zufolge liegt die Sanierungsquote derzeit nur bei einem Prozent. Erforderlich wäre aber eine Quote von jährlich 3,3 Prozent. Das entspricht 75000 Gebäuden.

Dabei steht ausser Frage, dass eine energetische Sanierung viel bewirken kann. Und das gilt nicht nur für ältere Gebäude. So lässt sich der Energiebedarf für das Heizen dank einer besseren Dämmung teilweise schon um mehr als die Hälfte senken. Und mit dem Umstieg von einer fossilen Heizung auf erneuerbare Energien ist es inzwischen möglich, die CO₂-Emissionen im Betrieb auf nahezu null zu senken.

«Der Knackpunkt liegt darin, dass Renovierungsprojekte oft sehr komplex und die Vorteile einer energetischen Sanierung nicht immer sofort ersichtlich sind», sagt Ladina Mitropoulos, Verantwortliche für nachhaltige Produkte bei UBS. Doch der Aufwand lohnt sich in vielerlei Hinsicht: «Eine energetische Sanierung kann nicht nur den Energieverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen senken, sondern auch die Wohnqualität und den Wert der Immobilie steigern.» Steuerabzüge und staatliche Fördergelder bieten zusätzliche finanzielle Anreize. «Allerdings kann aufgrund der vielen Herausforderungen, welche ein Renovierungsprojekt mit sich bringt, der Fokus auf den langfristigen Werterhalt oder gar Wertzuwachs leicht verloren gehen», so Mitropoulos’ Erfahrung. Daher ist Expertenwissen in verschiedenen Bereichen gefragt.

«Nachhaltigkeit und Profitabilität sind kein Widerspruch. Wenn Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil einer ganzheitlichen Immobilienstrategie betrachtet wird und nicht als teurer Zusatz, kann sie entscheidend zu einer besseren Rendite und zu einer positiven Wertentwicklung von Immobilien beitragen», unterstreicht Dr. Niklas Naehrig, Leiter Consulting und Sustainability bei Wincasa.

Genau hier setzt die Kooperation zwischen dem Schweizer Immobiliendienstleister Wincasa, einem Unternehmen der Implenia-Gruppe, und UBS an. Im Rahmen ihres gemeinsamen, landesweit angebotenen Dienstleistungspakets «Papilio Property Solutions» können die Kunden von Beratungs- und Finanzierungsservices aus einer Hand profitieren. Darüber hinaus erhalten sie auf Wunsch auch professionelle Unterstützung bei der Umsetzung der Renovierungsprojekte. Diese werden mit dem neuen, modular aufgebauten Lösungsangebot einfacher und reibungsloser realisierbar. Die Kundschaft hat die Wahl.

«Nachhaltigkeit und Profitabilität sind kein Widerspruch.» Dr. Niklas Naehrig, Leiter Consulting und Sustainability bei Wincasa

«Jede Immobilie ist individuell. Daher bieten wir eine Beratung an, welche sich an den persönlichen Bedürfnissen des Kunden orientiert. Uns ist es wichtig, die relevanten Entscheidungsgrundlagen zu erstellen und unterschiedliche Optionen und Strategien aufzuzeigen, sodass der Kunde die bestmögliche Variante zum richtigen Zeitpunkt auslösen kann», erläutert Elisabeth Ager, Teamleiterin Real Estate Consulting bei Wincasa.

Modulares Angebot

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach. In einer unverbindlichen Erstberatung mit Experten von Wincasa – und begleitet von den zuständigen UBS-Kundenberatern – werden die Bedürfnisse der Kunden besprochen und das Angebot zusammengestellt. Es enthält, je nach Bedarf, Beratungs-, Baukoordinations- und Finanzierungsleistungen. Anschliessend wird der Zustand der Immobilie auf der Grundlage relevanter Daten, die die Kunden zuvor an Wincasa übermittelt haben, umfassend analysiert und das Potenzial für Wertsteigerungen und künftige Renditen ermittelt.

Im nächsten Schritt erfahren die Kunden, welche Renovierungsmassnahmen sinnvoll sind und wie er sein Renovationsvorhaben Schritt für Schritt angehen kann. Auf Basis einer fundierten Analyse, die auch Risiken und Chancen einbezieht, erstellen die Experten von Wincasa anschliessend einen massgeschneiderten Sanierungsplan. Dieser zeigt auf, welche Modernisierungen wie und zu welchen Kosten umgesetzt werden können. «Gemeinsam definieren wir auch das jeweilige Budget, das für die Renovationen nötig ist, und schauen uns die Finanzierungsoptionen an», erklärt Bettina Fahrni, Kundenberaterin Bau & Immobilien bei UBS. Dabei wird auch geprüft, wie es um die Rentabilität des Renovationsprojekts bestellt ist und in welchem Umfang Steuervorteile und Fördergelder in Anspruch genommen werden können.

Entscheiden sich die Kunden für eine Renovation, können sie Wincasa sogleich auch mit der Koordination des Planungs- und Bauablaufs beauftragen. Diese Aufgabe umfasst beispielsweise auch die Bauherrenvertretung, das Einholen und Prüfen von Offerten, und nicht zu vergessen das Beantragen der Baubewilligung. Bei der Wahl ihrer Realisierungspartner haben die Kunden stets freie Wahl.

«Wir freuen uns, gemeinsam mit Wincasa diese einzigartige Beratungslösung im Schweizer Markt anbieten zu können», so Stephan Stotz, Leiter Bau & Immobilien bei UBS Switzerland AG. «Mit diesem Angebot wollen wir den energetischen Sanierungen im Immobiliensektor zusätzlichen Schub verleihen und die nachhaltige Entwicklung des Schweizer Gebäudeparks unterstützen.» Wincasa und Implenia können dabei auf ihre umfassenden Kompetenzen und Erfahrungen entlang des gesamten Sanierungsprozesses zurückgreifen.

Unabhängige Beratung

Im Mittelpunkt der Kooperation steht dabei nicht nur die energetische Modernisierung älterer Häuser, wie das folgende Kundenbeispiel zeigt. Es geht in diesem Fall um eine noch verhältnismässig junge Überbauung, die 2007 und 2013 in zwei Etappen in Affoltern am Albis erstellt wurde. «Mir ist es ein grosses Anliegen, die Mehrfamilienhäuser vorausschauend zu pflegen und zu unterhalten», so der Eigentümer Peter Schneebeli, Inhaber der Blumen Schneebeli AG. Um einen künftigen Handlungsbedarf zu ermitteln, hat er die Expertise von UBS und Wincasa in Anspruch genommen. «Gerade grössere Investitionen sind langfristig zu planen. Die Analyse der Liegenschaften bezüglich allfälliger energetischer Sanierungen finde ich sehr positiv, da die Beratung unabhängig erfolgt und nur der Sache verpflichtet ist.» Für den Kunden steht fest: «Die Grundlagenerarbeitung, die Beratung und die Begleitung schaffen nachhaltige Mehrwerte für alle Parteien.»

Tatsächlich profitieren von einer energetischen Sanierung im Idealfall nicht nur die Eigentümer, sondern auch die Mieter und die Umwelt. Kurz gesagt eine Win-win-win-Situation:

  • Die Eigentümer profitieren, wenn der Marktwert ihrer Gebäude gehalten oder sogar erhöht werden kann und eine nachhaltige Vermietbarkeit gewährleistet ist.
  • Die Mieterschaft gewinnt, wenn die Nebenkosten dank der Sanierung so tief sinken, dass damit eine allfällige Erhöhung der Nettomiete überkompensiert wird. Zusätzlich erhöht sich der Komfort ihrer Wohnung.
  • Der Umwelt kommt zugute, wenn Gebäude dank einer effizienten Sanierung umweltschonender betrieben werden können und der CO₂-Ausstoss dauerhaft sinkt.

Mit ihrer Kooperation leisten UBS und Wincasa einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sanierung des Schweizer Gebäudeparks – und damit auch zur Klimawende.

Deklaration: Dieser Inhalt wurde vom Sustainable Switzerland Editorial Team im Auftrag von UBS erstellt.

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