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Viele von uns sind bereits nachhaltiger investiert, als sie denken

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Wirtschaft Partner Inhalt: UBS

Viele von uns sind bereits nachhaltiger investiert, als sie denken

Das Angesparte zu mehren und dabei gleichzeitig auch Gutes zu tun, ist vielen Menschen ein immer stärkeres Anliegen. Dass dies beim oftmals grössten Vermögensteil, dem Vorsorgekapital in der Pensionskasse, bereits vielfach passiert, ist jedoch wenigen bewusst.

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Viele von uns sind bereits nachhaltiger investiert, als sie denken

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Der grösste Teil des selbsterarbeiteten Vermögens von Herrn und Frau Schweizer steckt üblicherweise in der Pensionskasse. Das dort geführte Vorsorgekonto wächst während des gesamten aktiven Erwerbslebens aufgrund eigener Beiträge in Form regelmässiger Lohnabzüge und durch mindestens gleich hohe Beiträge des Arbeitgebers. Weitere Beitragszahlende spielen beim Kapitalaufbau ebenfalls eine entscheidende Rolle: Zins und Zinseszins. Diese werden laufend gutgeschrieben, ermöglicht durch die erzielten Anlageerträge.

Entscheidender Anlageerfolg

Die jeweilige Pensionskasse investiert das Kapital all ihrer Versicherten auf den Kapitalmärkten mit dem Ziel, unter Inkaufnahme angemessener Risiken, eine möglichst hohe Rendite zu erwirtschaften. Dabei erlaubt der sehr lange Anlagehorizont, auch Rückschläge wie beispielsweise im Jahr 2022 unbeschadet aussitzen zu können. Die Wirkung der erzielten Rendite auf den Vermögensaufbau ist durchschlagend. Werden 100 Schweizer Franken über 40 Jahre jährlich mit 2 Prozent verzinst, ergibt das am Ende 221 Franken, also mehr als eine Verdoppelung. Erfolgt die Verzinsung mit 4 Prozent, sind es am Ende gar 481 Franken. Die Höhe der Altersrente hängt also wesentlich vom Anlageerfolg ab. Dass die Pensionskasse erfolgreich investiert, ist somit für jeden Versicherten von entscheidender Bedeutung.

Nachhaltiges Anlegen im Fokus

Wie kann aber durch gezieltes Anlegen neben dem Anlageerfolg auch Nachhaltigkeit gefördert werden? Dies wird weltweit in der Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und auch bei den für die Finanzmarktaufsicht verantwortlichen Regulationsbehörden intensiv diskutiert. Wie kann mit dem Anlageverhalten die Dekarbonisierung der Wirtschaft unterstützt werden? Wie kann die Abhängigkeit von fossilen Energien reduziert und die Nutzung von erneuerbaren Energien gefördert werden? Wie kann man die Biodiversität erhalten? Oder kurz und einfach: Welches Anlageverhalten trägt dazu bei, unseren Kindern eine lebenswerte Erde zu hinterlassen?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich auch die mit der Führung von Pensionskassen verantwortlichen Gremien, in der Regel paritätisch zusammengesetzte Stiftungsräte, immer intensiver. Gesamtschweizerisch sind die Pensionskassenvermögen mittlerweile auf über 1'000 Milliarden Schweizer Franken angewachsen. Ein Volumen, mit dem sich etwas bewegen lässt. Obwohl das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und die diesbezüglichen Verordnungen sie zurzeit nicht dazu verpflichten, haben bereits zahlreiche Pensionskassen Nachhaltigkeitsstrategien erarbeitet und diverse Nachhaltigkeitsprinzipien in ihre Anlagetätigkeit einfliessen lassen. Dies im Bewusstsein ihrer Verantwortung und im Wissen um das steigende Bedürfnis der Versicherten.

Gezielte Unterstützung und Förderung

Eine seriöse Standortbestimmung schafft die optimale Ausgangslage für die erfolgreiche Entwicklung und spätere Überwachung einer nachhaltigen Anlagestrategie. Neben dem konsequenten Ausbau an nachhaltigen Anlagelösungen hat UBS deshalb bereits vor sechs Jahren als eine der ersten Banken in der Schweiz begonnen, mit «UBS Sustainability Analytics» diese Anstrengungen gezielt zu unterstützen und zu fördern. Durch diese laufend weiterentwickelte Dienstleistung verfügen auch die Verantwortlichen kleinerer Pensionskassen beispielsweise über transparente und detaillierte Informationen zum ESG-Profil (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) ihrer Anlagen in Aktien und Obligationen. Auch der CO2-Fussabdruck der Investitionen wird gemessen und ausgewiesen. Erst solche Einblicke erlauben fundierte und zielgerichtete Entscheidungen im Rahmen der nachhaltigen Ausgestaltung des Anlagevermögens einer Kasse.

Selbstregulierung als dynamische Lösung

Im letzten Sommer hat der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP für seine Mitglieder eine ausführliche ESG-Wegleitung erarbeitet und diese im Dezember durch ESG-Reporting-Standards ergänzt. Letztere traten bereits per Anfang 2023 in Kraft. Diese Leitlinien im Sinne einer proaktiven Selbstregulierung dienen als Empfehlungen und können laufend verbessert und angepasst werden, im Einklang mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Bedürfnissen.

Wem es also ein Anliegen ist, dass sein privates Vermögen nachhaltig angelegt wird, kann auch beim Vorsorgekapital in der Zweiten Säule davon ausgehen, dass dies bereits heute oder zumindest in Zukunft nach klaren Nachhaltigkeitsprinzipien verwaltet wird.

Deklaration: Dieser Inhalt wurde von UBS im Rahmen der Partnerschaft mit Sustainable Switzerland selbst erstellt.

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