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Foto: Die Schweizerische Post

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Schritt für Schritt Richtung Klimaneutralität

Auf Onlineshopping und Briefverkehr will niemand verzichten – ändern muss sich hier trotzdem etwas, denn beide Bereiche verursachen viele Tonnen CO₂. Ab 2030 will die Schweizerische Post ganz auf elektrische Zustellfahrzeuge umrüsten und im eigenen Betrieb komplett klimaneutral sein. Ab 2040 soll die Post dann in der gesamten Wertschöpfungskette – also bei allen ihren Tätigkeiten in den vor- und nachgelagerten Prozessen wie etwa bei Lieferanten und Subunternehmen auf netto null sein.

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Schritt für Schritt Richtung Klimaneutralität

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Als grösstes Logistik- und Transportunternehmen der Schweiz trägt die Post eine enorme Verantwortung, nicht nur gegenüber den eigenen Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartnern, sondern auch gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt. Ein wichtiger Treiber für 1 Prozent der Schweizer CO₂-Emissionen sind die vielen Fahrzeuge, die täglich Güter, Personen, Briefe und Pakete transportieren. Genau deshalb rüstet die Post ihre Zustell-Fahrzeugflotte komplett auf Elektroantrieb um.

Grösste E-Flotte der Schweiz

Den Umstellungsprozess hin zum Elektroantrieb verfolgt das Unternehmen schon seit Jahren. Aktuell verfügt die Post über rund 7230 Elektrofahrzeuge und damit über die grösste E-Flotte in der Schweiz. Schon seit 2009 setzt die Post in der Zustellung auf elektrische Dreirad-Fahrzeuge. Briefe stellt die Post seit 2017 sogar komplett CO₂-neutral zu. Heute sind neben den rund 6007 Elektrorollern bereits 646 Elektro-Vierradfahrzeuge in der Zustellung unterwegs. Auch abseits von Transport und Zustellung setzt die Post auf Elektrofahrzeuge, etwa beim Einsatz von Techni-kerinnen und Technikern. Bis Ende 2030 will die Post die verbleibenden 4000 Verbrenner-Fahrzeuge auf E-Antrieb umrüsten.

Zürich und Bern vorweg

In Zürich und Bern stellt die Post seit dem 1. Februar 2023 alle Briefe und Pakete, die mit Post-eigenen Fahrzeugen ausgeliefert werden, klimaneutral mit E-Fahrzeugen zu. So erhalten an die 340 000 Haushalte jährlich über 150 Millionen Briefe und 11,3 Millionen Pakete komplett CO₂-frei. Noch in diesem Jahr wird die Post auch in Genf, als erste Westschweizer Stadt, emissionsfrei zustellen. Bis Ende 2025 sollen weitere Städte wie Biel/Bienne, Luzern, Winterthur, Lausanne und Lugano folgen. Ab 2030 wird es in der ganzen Schweiz so weit sein.

Umstellung ist anspruchsvoll

Bei der Umstellung auf die CO₂-freie Zustellung gibt es Herausforderungen, dazu gehören nicht zuletzt die hohen Kosten. Die Post muss bei ihren 450 Zustellstandorten sicherstellen, dass alle Elektrofahrzeuge jeden Tag für die Auslieferung einsatzbereit sind. Schweizweit sind heute rund 140 Zustellstellen vollständig mit Ladestationen ausgerüstet.

Ökologische Stromversorgung

Die Post betreibt ihre E-Fahrzeuge zu 100 Prozent mit «naturemade star»-zertifiziertem Ökostrom aus erneuerbaren Quellen aus der Schweiz. Alle grossen Zustellstellen verfügen über ein elektronisches Lademanagement, das den Strombedarf für die E-Fahrzeuge zentral steuert und ausgleicht, damit möglichst wenig Stromspitzen entstehen. Durch die Elektrifizierung der Flotte werden aktuell 8200 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart.

Recycling der Akkus

Der Hersteller der von der Post eingesetzten Elektro-Dreiradfahrzeuge – die Kyburz Switzerland AG – setzt ein MultiLife-Konzept um. Dabei werden gebrauchte Batterien in 2nd-Life-Fahrzeugen eingesetzt oder in einem innovativen Verfahren mit geringem Energieaufwand recycelt. Dadurch können circa 90 Prozent der gesamten Batterie wiederverwertet werden.

Vorbild beim Klimaschutz

Für Empfängerkundinnen und -kunden ändert sich im Service nichts, ausser bei der Ökobilanz: weniger Lärmemissionen bei der Zustellung und damit die Gewissheit, dass die letzte Online-Bestellung kein CO₂ verursacht hat – zumindest nicht auf der letzten Meile. «Mit der Elektrifizierung der Zustellflotte und der damit verbundenen ressourcenschonenden Logistik können auch die Kundinnen und Kunden der Post ihren CO₂-Fussabdruck reduzieren.» sagt Johannes Cramer, Mitglied der Konzernleitung und Leiter Logistik-Services bei der Post. Neben dem eigenen CO₂-Hebel will die Post ausserdem auch auf viele andere Unternehmen einen positiven Einfluss in Sachen Klimaneutralität nehmen. Einerseits allein dadurch, dass man mit gutem Beispiel vorangeht. Andererseits will das Unternehmen bis 2040 in der gesamten Wertschöpfungskette die Netto-Null erreichen. Das schliesst neben dem eigenen Betrieb auch alle Partnerunternehmen ein. Wer also mit der Post zusammenarbeiten will, muss das klimaneutral tun.

Deklaration: Dieser Inhalt wurde von der Schweizerischen Post im Rahmen der Partnerschaft mit Sustainable Switzerland selbst erstellt.

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