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Transparenz, Kooperation und Überwinden des Silodenkens: Nachhaltiges Banking bildet eine strategische Wachstumschance und beflügelt Innovationen.

Transparenz, Kooperation und Überwinden des Silodenkens: Nachhaltiges Banking bildet eine strategische Wachstumschance und beflügelt Innovationen. Foto: UBS

Wirtschaft Partner Inhalt: UBS

Wandel braucht starke Governance und Zusammenarbeit

Nachhaltigkeit ist keine Modeerscheinung, sondern ein langfristig relevanter betrieblicher Erfolgsfaktor. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass den Zielen eines Unternehmens auch Taten folgen? Eine wichtige Voraussetzung ist eine starke Nachhaltigkeitsgovernance – wie das Beispiel von UBS Schweiz zeigt.

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«Wir kompensieren unsere CO2-Emissionen», schreibt ein Unternehmen stolz. «Wir verwenden ausschliesslich FSCzertifiziertes Papier», berichtet ein anderes. Derweil kündigt ein weiteres an: «Wir wollen unsere Flotte bis 2025 auf Elektromobilität umstellen.» Solche Ansagen, mit denen Unternehmen ihr nachhaltiges Engagement herausstellen, klingen immer gut. Doch auch wenn die dazu notwendigen Massnahmen nach bestem Wissen und Gewissen erfolgen, reichen sie oft nicht, um einen signifikanten Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Denn isolierte Projekte können von anderen Unternehmensaktivitäten beeinträchtigt werden. Oder es bleibt bei vereinzelten Versuchsballons. Damit die Anstrengungen nicht verpuffen, sondern sich gegenseitig befruchten, müssen sie in eine ganzheitliche Strategie eingebettet und durch eine starke Nachhaltigkeitsgovernance und klar messbare Ziele abgesichert sein.

Gelebte Kultur

Verschiedene Studien zeigen: Damit Nachhaltigkeit operativ werden kann, muss sie auf der obersten Chefetage verankert sein. So hat zum Beispiel das Terra Institute – in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW – verschiedene Schweizer Grossunternehmen rund um Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility (CR) befragt. Das Ergebnis der Umfrage ist nicht überraschend, aber sehr wichtig: Eine gelebte Kultur der Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn sie vom Management unterstützt und in der Strategie sowie den Unternehmenswerten reflektiert wird. Als mögliche Hindernisse führt die Studie das Schielen auf kurzfristige, schnelle Erfolge auf.

Zu ähnlichen Schlüssen kommt George Serafeim, Professor an der Harvard Business School. Er erforscht seit mehr als einem Jahrzehnt, wie sich der der Beitrag eines Unternehmens für die Gesellschaft auf den Profit auswirkt. Er rät, die drei nachhaltigen Dimensionen Umwelt (Environment), Soziales und Governance, kurz ESG, als Teil der Strategie und des Unternehmenszwecks zu sehen, und nicht nur unter einem juristischen Aspekt.

Sabine Magri

«Die Experten des «Center of Excellence Sustainability» von UBS Schweiz arbeiten agil zusammen, um die Nachhaltigkeitsstrategie quer durch alle Geschäftseinheiten umzusetzen.»

Sabine Magri

Chief Operating Officer UBS Switzerland

Silodenken überwinden

Serafeim plädiert dafür, übers ganze Unternehmen hinweg verbindliche Nachhaltigkeitskriterien aufzustellen, an denen Mitarbeitende und alle Verantwortlichen auf den diversen Managementebenen gemessen werden. Das Denken in Silos, also eine Mentalität, die im Unternehmen dazu führt, dass Abteilungen oder Einzelpersonen nur ihr eigenes Tun im Blick haben, verhindere dagegen, dass ein Mehrwert für die Gesellschaft und die Umwelt entstehe. Ökonomie und Ökologie sind für den Wissenschaftler keine Gegensätze, sondern gehen Hand in Hand.

Nachhaltiges Banking führt Menschen zusammen und trägt dazu bei, die Welt ein Stück besser zu machen. Gleichzeitig ist es eine strategische Wachstumschance und ein Innovationsmotor und hilft Kundinnen und Kunden, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. UBS will hierzu in der Schweiz einen wichtigen Beitrag leisten. Denn um Netto-Null bis 2050 zu erreichen, sind jährlich global mindestens 3,5 Billionen US-Dollar an zusätzlichen Investitionen bis 2030 erforderlich. Dazu muss Nachhaltigkeit auch im Banking in grossem Masse und Tempo wachsen. Der Schweizer Finanzplatz ist bereits heute ein wichtiger Akteur, und das Angebot von Schweizer Banken wächst stetig.

Bei UBS in der Schweiz ist Nachhaltigkeit eine der zentralen Initiativen. Das gesamte Managementteam steht hinter gemeinsamen Zielen und bricht diese für ihre jeweiligen Bereiche herunter. Damit bleibt es nicht bei einer isolierten Initiative. Denn Teil des Erfolgs ist das Engagement im Kundengeschäft und das Einbringen der Kundenbedürfnisse in die Weiterentwicklung von konkreten Lösungen. Die Koordination läuft dabei im sogenannten «Center of Excellence Sustainability» zusammen. Das Center besteht aus einem Expertennetzwerk, das interdisziplinär und agil zusammenarbeitet, um die Nachhaltigkeitsstrategie der Bank quer durch alle Geschäftseinheiten von UBS im Schweizer Heimmarkt und im engen Austausch mit den Fronteinheiten umzusetzen. Zugleich fungiert das Center als Bindeglied zwischen dem Nachhaltigkeitsteam auf Gruppenebene, den Markteinheiten und der Produktentwicklung. Da zwischen Unternehmen, Umwelt und Gesellschaft verschiedene komplexe Wechselwirkungen bestehen, hat sich diese Organisationsform als ebenso effektiv wie effizient erwiesen. «Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil unseres Geschäfts, ein Teil unserer DNA. Darum treiben wir das Thema in der Schweiz, basierend auf Kundenbedürfnissen und Innovation auf allen Ebenen, voran», sagt Sabine Magri, operationelle Leiterin (COO) des Schweiz-Geschäfts der Universalbank.

Das Schweizer Kompetenz-Center bringt sich ganz konkret im Betriebsalltag ein. So entwickelt es den konkreten Plan zur schrittweisen Absenkung der CO2-Emissionen im Kreditportfolio, damit UBS Schweiz ihren Beitrag zum Netto-Null-Ziel leisten kann. Ausserdem unterstützt das Center bei der Entwicklung von nachhaltigen Produkten und der Erarbeitung von Lösungen, damit Kundinnen und Kunden ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele erreichen. Die Vergabe von sogenannten Sustainability Linked Loans ist hier ein Beispiel. Dabei wird bei Krediten ein Teil des Zinssatzes an Nachhaltigkeitsziele geknüpft: Erreicht das Unternehmen die Ziele, profitiert es von tieferen Zinsen.

Transparenz als Erfolgsfaktor

Um glaubwürdig zu sein, ist es zentral, transparent anhand messbarer Kriterien und einer fundierten Datenanalyse zu kommunizieren, inwieweit das Unternehmen auf Zielkurs ist. «Aussagekräftige Daten sind eine zentrale Voraussetzung für Transparenz und damit zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele», sagt Sabine Magri und fügt an: «Das Center of Exellence Sustainability von UBS Schweiz arbeitet dazu unternehmensweit eng mit den verschiedenen Teams zum Thema zusammen.»

Aber eines ist klar: «Es braucht Kooperationen, um Veränderungen nachhaltig voranzutreiben», betont Sabine Magri. Aus diesem Grund wolle UBS das Ökosystem erweitern und dem Nachhaltigkeitsgedanken auch über Partnerschaften zum Durchbruch verhelfen. Ein Beispiel für eine fruchtbare Kooperation im Immobiliensektor ist jene mit der Zürcher Beratungsfirma «pom+», die in den Bereichen Immobilien und Organisationsplanung tätig ist. Gemeinsam wurde ein Service entwickelt, welcher es Besitzerinnen und Besitzern von Renditeliegenschaften ermöglicht, den CO2-Ausstoss und die Energieintensität ihrer Liegenschaft zu berechnen. Das Tool generiert mit wenigen Klicks einen massgeschneiderten Report, der aufzeigt, wie mit den richtigen Investitionen der CO2-Ausstoss reduziert, das Energiepotenzial ausgeschöpft und die Kosten optimiert werden können.

Neue Kundensegmente

Nachhaltiges Wirtschaften bringt eine Vielzahl an zusätzlichen Vorteilen mit sich. Es reduziert Kosten, minimiert Risiken und fördert das Geschäft. Denn richtig umgesetzt lassen sich mit neuen Geschäftsmodellen, nachhaltigen Produkten, zufriedenen Mitarbeitenden, die gute Prozesse schätzen, auch neue Kundensegmente erschliessen.

Deklaration: Dieser Inhalt wurde vom Sustainable Switzerland Editorial Team im Auftrag von UBS erstellt.

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