Logo image

Sustainable Switzerland Forum

22. August 2024, Kursaal Bern

Die Nachhaltigkeitskonferenz für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Sind Sie dabei?

Jetzt Ticket sichern!
Auf der Strasse zur nachhaltigen Mobilität

In naher Zukunft werden aus den BMW-Produktionshallen eine ganze Reihe Fahrzeuge mit hoher Anziehungskraft rollen. Foto: PD

Klima & Energie Partner Inhalt: BMW

Auf der Strasse zur nachhaltigen Mobilität

BMW hat die Weichen für die Zukunft gestellt: Bereits heute sind fast 30 Prozent aller neuen Autos in der Schweiz elektrifiziert unterwegs. Und ab den frühen 2030er-Jahren werden MINI und Rolls Royce nur noch vollelektrische Modelle im Angebot haben.

0

Teilen
Link kopieren LinkedIn
Hören
Logo image

Auf der Strasse zur nachhaltigen Mobilität

Teilen
Link kopieren LinkedIn
Hören

5 Min.  •   • 

Als BMW im Jahre 2013 den i3 auf die Strassen schickte, war das futuristisch designte kleine Elektroauto eine sensationelle Ausnahmeerscheinung und der Münchner Autohersteller schrieb nicht nur mit seinem ersten Elektrofahrzeug Geschichte, sondern ging das Thema nachhaltige Mobilität von Grund auf neu an: Das Werk in Leipzig, in dem der i3 produziert wurde, war das erste seiner Art mit ISO-zertifizierter Ökobilanz; im Auto selbst kamen neuartige Materialien zum Einsatz, die unter anderem aus rezykliertem Kunststoff hergestellt wurden. In achteinhalb Jahren wurden 250 000 Exemplare des zukunftsfähigen elektrischen Kleinwagens mit Pioniercharakter in 74 Ländern verkauft.

Auf dieser eingeschlagenen Strasse fährt die BMW Group seither erfolgreich weiter – eine wachsende Modellpalette von ganz oder teilelektrifizierten Modellen sind der Beweis für die konsequente Strategie. Insgesamt 15 batterieelektrische Fahrzeuge werden allein bis Ende dieses Jahres produziert worden sein; in der Schweiz waren im ersten Halbjahr 2022 bereits über 28 Prozent aller neu zugelassenen BMW und MINI ganz oder teilweise elektrifiziert. Den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge konnte der Autohersteller im Vergleich mit dem Jahr 2021 um 131 Prozent steigern. Damit blieb die BMW Group im zweiten Quartal 2022 nach wie vor erfolgreichster Anbieter von Premium-Automobilen in der Schweiz.

200 000 vollelektrische Fahrzeuge

«Der beeindruckende Zuwachs an Zulassungen für vollelektrische Fahrzeuge bestärkt uns auf unserem Weg hin zu mehr Elektromobilität. Die hohe Nachfrage der Kunden nach hochtechnologischen Produkten und innovativen Antrieben unterstützt uns beim Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele in diesem Jahr», sagt Paul de Courtois, President & CEO der BMW (Schweiz) AG. Was heute schon funktioniert, soll in Zukunft noch deutlich ausgebaut werden. Im Jahr 2030 dürfte mindestens die Hälfte der weltweiten Fahrzeugauslieferungen der BMW Group auf vollelektrische Fahrzeuge entfallen.

Weltweit hat sich die BMW Group aber auch kurzfristig ehrgeizige Ziele gesetzt. Mehr als 200 000 vollelektrische Fahrzeuge sollen 2022 abgesetzt werden, damit würde man den Absatz aus dem Jahr 2021 in diesem Segment mindestens verdoppeln. Mit dem BMW i7 und dem BMW iX1 kommen noch in diesem Jahr zwei weitere vollelektrische Fahrzeuge aus wichtigen Baureihen auf den Markt, die den Absatz und den Anteil elektrifizierter Fahrzeuge weiter erhöhen werden.

Ziel: vollständige Klimaneutralität

Die ehrgeizigen Ziele beruhen auf einer klaren Umweltstrategie: Im vergangenen Jahr hat die BMW Group ihre selbst gesteckten Ziele zur deutlichen Senkung der CO2-Emissionen nochmals verschärft und sich zudem auf einen Kurs verpflichtet, der dem 1,5-Grad-Ziel zur Begrenzung der globalen Erwärmung entspricht. Bis 2030 soll über den gesamten Lebenszyklus eine Reduzierung der CO2-Emissionen um mindestens 40 Prozent pro Fahrzeug erreicht werden. Das Unternehmen ist als erster deutscher Automobilhersteller der «Business Ambition for 1,5°C» der Science Based Targets Initiative beigetreten und bekennt sich zu dem Ziel einer vollständigen Klima­neutralität über die gesamte Wertschöpfungskette bis spätestens 2050.

Bei der Marke BMW stehen elek­trische Antriebe im Zentrum der Zukunftsstrategie, gleichzeitig wird aber auch intensiv an anderen Technologien wie dem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb geforscht, und auf der Basis eines skalierbaren, modularen Baukastensystems können vom gleichen BMW-Modell – je nach Kundenbedürfnis – oft verschiedene Antriebsarten integriert werden. «Unser Ziel ist und bleibt, die Mobilität für unsere Kunden zu sichern und dabei so klimaschonend wie möglich zu sein», sagt der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Oliver Zipse.

Bei den Marken MINI und Rolls-Royce geht die Planung wiederum konsequent in eine grundsätzliche Richtung. Zu Beginn der 2030er-Jahre sollen ausschliesslich vollelektrische Fahrzeuge angeboten werden. Der Grund für diese Strategie bei zwei auf den ersten Blick völlig unterschiedlichen Marken ist das überraschend vergleichbare Nutzerprofil, wie es bei der BMW Group heisst. Fahrzeuge von MINI werden zum überwiegenden Teil für den urbanen Raum, Automobile von Rolls-Royce vorwiegend für kürzere Distanzen eingesetzt, was sich für elektrische Antriebe gut eignet.

Regeln der Kreislaufwirtschaft

Für das Erreichen von umfassenden Nachhaltigkeitszielen, wie sie sich BMW gesetzt hat, reichen allerdings elektrische Fahrzeuge allein nicht aus. Deshalb investiert das Unternehmen in Materialien und Herstellungsprozesse, die nach den Regeln der Kreislaufwirtschaft laufend optimiert und ökologisiert werden. Vergleichbar mit dem Pionierfahrzeug i3 wird heute sein Nachfolger im Geiste, der 2021 lancierte BMW iX, nach allen Regeln der Umweltkunst produziert. In einer intensiven Umweltprüfung, die der TÜV Rheinland bestätigt hat, konnte BMW zeigen, dass der elektrische BMW iX über seine gesamte Lebensdauer von der Fertigung, über die Benutzung bis zur Verwertung ein um bis zu 66 Prozent reduziertes Treibhauspotenzial hat. Dies im Vergleich etwa zu einem BMW X5 30d mit sparsamem Dieselmotor. Solche Prüfungen werden bei der BMW Group für sämtliche elektrischen Modelle erstellt, um den Kurs Richtung Nachhaltigkeit laufend überprüfen zu können.

In naher Zukunft werden aus den Produktionshallen der BMW Group eine ganze Reihe Fahrzeuge mit hoher Anziehungskraft rollen, die im Sinne dieser umfassenden Strategie einer ­nachhaltigen Mobilität entwickelt und gebaut werden, wie zum Beispiel der MINI Countryman, die 5er-Reihe von BMW oder der Rolls-Royce Spectre, mit dem die britische ­Luxusmarke pionierhaft Neuland erkundet wie vor einigen Jahren der BMW i3.

Veganes Interieur

Nächstes Jahr wird die BMW Group die ersten Fahrzeuge mit komplett vegan produzierten Innenräumen auf den Markt bringen. Möglich wird dies vor allem durch die Entwicklung ­innovativer Materialien mit lederähnlichen ­Eigenschaften. Diese können zukünftig auch für die Oberflächen von Lenk­rädern eingesetzt werden, wo sie besonders hohe Anforderungen hinsichtlich Haptik, Premium-Anmutung und Verschleissfestigkeit erfüllen müssen. Vollständig vegane Innenraumvarianten werden erstmals sowohl für BMW-­Modelle als auch für MINI-Modelle verfügbar sein. Lederfreie Oberflächen reduzieren die CO2E-­Emissionen um bis zu 85 Prozent.

Deklaration: Dieser Inhalt wurde vom Sustainable Switzerland Editorial Team im Auftrag von BMW erstellt.

Dieser Artikel behandelt folgende SDGs

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung, vereinbart von den UN-Mitgliedsstaaten in der Agenda 2030. Sie decken Themen wie Armutsbekämpfung, Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung, Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser, erneuerbare Energie, nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Klimaschutz und den Schutz der Ozeane und der Biodiversität ab.

7 - Bezahlbare und saubere Energie
13 - Massnahmen zum Klimaschutz

Werbung

Beliebteste Artikel

Empfohlene Artikel für Sie

Fertigungsstrasse des chinesischen E-Fahrzeug-Herstellers BYD: Bei schweren Fahrzeugen kommt die Elektrifizierung nicht voran. Bild: Imago
Mobilität

Der Diesel-Lastwagen ist nicht unterzukriegen

Foto: BMW
Mobilität

Mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette

«Lieber weniger versprechen, dafür umso konkreter»
Kreislaufwirtschaft

«Lieber weniger versprechen, dafür umso konkreter»

Ähnliche Artikel

Zehn gute Gründe, die für Elektroautos sprechen
Klimawandel

Zehn gute Gründe, die für Elektroautos sprechen

Sind Elektroautos wirklich nachhaltiger – oder nur gut fürs Gewissen?
Klimawandel

Sind Elektroautos wirklich nachhaltiger – oder nur gut fürs Gewissen?

Revolutionäre Batteriezellen: Höhere Reichweite bei niedrigeren Kosten
Klimawandel

Revolutionäre Batteriezellen: Höhere Reichweite bei niedrigeren Kosten