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Bild: Anirudh / Unsplash

Klima & Energie

Der Planet und die Plastikflut

Die Verschmutzung durch Kunststoffabfälle stand beim diesjährigen Tag der Erde im Fokus. Aktionen sollen das Bewusstsein für Natur und Umwelt schärfen.

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Jedes Jahr wird am 22. April der Tag der Erde (englisch «Earth Day») begangen. Der internationale Aktionstag entstand in den USA, um auf drängende Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Menschen rund um den Globus sind dazu aufgerufen, auf die begrenzten natürlichen Ressourcen zu achten und das eigene Konsumverhalten zu überdenken.

In diesem Jahr stand der Tag der Erde unter dem Motto «Planet vs. Plastik». Nach Angaben des Bundesamts für Statistik landen allein in der Schweiz jährlich 14'000 Tonnen Makro- und Mikroplastik in der Umwelt. Der Grossteil der Kunststoffabfälle stammt aus Reifenabrieb (rund 8'900 Tonnen) gefolgt von Littering (rund 2'700 Tonnen). Mit 127 Kilogramm im Jahr pro Person gehört die Schweiz weltweit zu Spitzenreitern im Plastik-Verbrauch.

Ins Leben gerufen wurde der Tag der Erde bereits in den 1970er-Jahren durch den US-Senator Washingtons, Gaylord Nelson. Die Lancierung hatte einen konkreten Hintergrund: 1969 sickerten zehn Tage lang mehr als 12 Millionen Liter Erdöl aus einer Ölbohrplattform vor Kalifornien ins Meer – mit fatalen Folgen für die Umwelt.

Um das Bewusstsein der Bevölkerung für Natur und Umwelt zu schärfen, erklärte Nelson den 22. April zu einem nationalen Umweltaktionstag. Unterstützung erhielt er hierbei von zahlreichen Studierenden. Bereits am ersten «Earth Day» in den USA 1970 beteiligten sich mehr als 20 Millionen Menschen.

Mittlerweile wird der Aktionstag in rund 190 Ländern begangen. Und die Initiative zieht immer weitere Kreise. So engagieren sich heute auch zahlreiche Unternehmen für eine nachhaltige Ausrichtung der Wirtschaft und verfolgen eine ressourcenschonende Geschäftspolitik. Zu den bekanntesten Unterstützern der weltweiten «Earth Day»-Aktionen zählen Hollywood-Stars wie Leonardo DiCaprio, Ben Affleck oder Drew Barrymore, ausserdem Wissenschaftler, UNO-Fachleute und Politiker wie der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore.

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