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Viel mehr als nur ein Wettkampf

Mit dem UBS Kids Cup, der grössten Bewegungsplattform im Schweizer Sport, werden Kinder und Jugendliche animiert, über sich hinauszuwachsen und ihren Träumen ein Stück näher zu kommen. Ein einzigartiges Projekt mit gesellschaftlicher Strahlkraft.

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Es war ein magischer Moment. Die Topstars der Leichtathletik bereiten sich auf das 100-Meter-Frauenfinale der Olympischen Spiele in Tokio vor – und gleich zwei Schweizerinnen stehen in den Startblöcken. Es ist der 31. Juli 2021, als Ajla Del Ponte und Mujinga Kambundji nebeneinander im selben Lauf die grösste Bühne des Weltsports betreten. Selbst langjährige Beobachter des Leichtatletiksports sind erstaunt. Wohl kaum jemand hatte damit gerechnet, dass ein Land, dessen Sprinterinnen und Sprinter noch wenige Jahre zuvor bei internationalen Titelkämpfen meist unter «ferner liefen» rangierten, gleich zwei Finalistinnen stellte. Ein Jahr später lässt Kambundji an der Hallen-WM in Belgrad und bei den Europameisterschaften in München ihre Klasse erneut aufblitzen – und stürmt gegen hochklassige Konkurrenz jeweils zu Gold.

Doch es sind nicht nur solche Erfolge, die für Furore sorgen. Gleich hinter der Elite, zu der längst auch Zehnkampf-As Simon Ehammer gehört, tummeln sich inzwischen immer mehr erfolgreiche Nachwuchstalente, die ebenfalls laufend Medaillen und internationale Titel einsammeln. Die Basis an ausgezeichneten Athletinnen und Athleten ist hierzulande wohl noch nie so breit gewesen wie heute.

Es hat sich ausgezahlt, was vor einigen Jahren, im Vorfeld der Heim-Europameisterschaft 2014 in Zürich, angestossen wurde. Damals verständigten sich der Leichtathletikverband «Swiss Athletics» und «Weltklasse Zürich» auf eine engere Zusammenarbeit, um die Leichtathletik hierzulande stärker zu fördern. Der Nachwuchs sollte nach Kräften unterstützt und zeitnah an die Spitze herangeführt werden. Ein weitsichtiges, auf Nachhaltigkeit angelegtes Vorhaben. Mit Unterstützung von UBS entstand so bereits 2011 das Nachwuchsprojekt UBS Kids Cup. Es entwickelte sich rasch zu einer wahren Erfolgsstory – mehr noch: zu einem Schlüsselelement der Schweizer Leichtathletik mit grosser gesellschaftlicher Strahlkraft. Innerhalb weniger Jahre ist es gelungen, Hunderttausende von Kindern und Jugendlichen für die Grundbewegungsarten Laufen, Springen und Werfen zu begeistern und diese Disziplinen auch wieder fest im Schulsport zu verankern.

Die Zahlen sprechen für sich: Bereits im ersten Jahr seines Bestehens verzeichnete der UBS Kids Cup mehr als 65’000 Teilnehmende, 2022 waren es schon 165’000. Eine Steigerung um 266 Prozent. Seit seinem Bestehen hat der UBS Kids Cup insgesamt mehr als eine Million Kinder zwischen 7 und 15 Jahren bewegt. Zweidrittel der Events findet an Schulen statt, wo der UBS Kids Cup mittlerweile oftmals als Sporttag durchgeführt wird.

Foto: Valeriano Di Domenico

Quelle: Valeriano Di Domenico

Hinter dieser Beliebtheit steckt – bei allem Einsatz, der für das Projekt geleistet wird – eine einfache Formel: Leichtathletik verbindet, macht Spass, beschert Erfolgserlebnisse und ist inklusiv. Ganz so wie der UBS Kids Cup: Mitmachen können alle bis 16 Jahre, unabhängig von Geschlecht, regionaler Herkunft oder sozialer Schicht. Niemand soll draussen bleiben. Eine Selbstverständlichkeit ist seit Jahren die Teilnahme von Kindern mit geistiger Beeinträchtigung über das Programm «Special Olympic» – ein Angebot, das in diesem Jahr durch den «UBS Kids Cup for all» erweitert werden soll. Es zielt darauf ab, auch Kindern mit körperlicher Beeinträchtigung einen natürlichen Zugang zum Sport und besonders zur Leichtathletik zu ermöglichen. Für Christoph Joho, Co-Meetingdirektor von «Weltklasse Zürich» ist Inklusion schlicht selbstverständlich: «Sport soll verbinden. Wir wollen erreichen, dass es normal ist, dass hier alle Kinder mitmachen können.»

Mit bald 1,5 Millionen Starts im ganzen Land bildet die Wettkampfserie von UBS Kids Cup im Sommer und Winter eines der grössten Events im Schweizer Nachwuchssport. An den jeweils mehr als 1100 Anlässen im Jahr sorgen zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer, unter ihnen auch mehrere hundert UBS-Mitarbeitende, für eine reibungslose Durchführung. Jeder Wettkampf besteht aus den drei Bestandteilen 60-Meter-Sprint, Weitsprung und Ballweitwurf. Wichtigstes und praktisch einziges Kriterium auf der ersten, lokalen Stufe ist die Freude an der Bewegung. In der Gruppe soll die Lust am Sport geweckt und gefördert werden. Die Besten kommen weiter an die Kantonalfinals, die Allerbesten dann, zwei Tage nach «Weltklasse Zürich», an den nationalen Final im Letzigrund. «Auf dieser Stufe sind die Wettkämpfe hochkompetitiv», sagt Christoph Joho. Die Kids fühlen sich das erste Mal wie kleine Stars und erleben ihre Vorbilder, die als Botschafterinnen und Botschafter dabei sind, ganz hautnah. Ein Motivationsschub par excellence.

Dafür sorgt die «UBS Kids Cup Generation», eine ganze Reihe erfolgreicher Athletinnen und Athleten, unter ihnen beispielsweise Zehnkämpfer Simon Ehammer, Hürdenläufer Jason Joseph, Stabhochspringerin Angelica Moser, Mehrkämpferin Annik Kälin oder 400-Meter-Läuferin Yasmin Giger, welche beim UBS Kids Cup ihre Karrieren lanciert haben. Nicht zu vergessen Ajla Del Ponte, die heute auch als Nachhaltigkeitsbotschafterin von «Weltklasse Zürich» und UBS Kids Cup fungiert. Alles Namen und Werdegänge, so divers wie die Sportart selber. Eines der aktuell grössten Talente trägt einen schon bekannten Namen: Ditaji Kambundji, die zehn Jahre jüngere Schwester von Mujinga.

Der Erfolg des UBS Kids Cup hat sich auch international herumgesprochen. Sebastian Coe, der legendäre britische Mittelstreckenläufer, der einst im Letzigrund zwei Weltrekorde erzielte und heute den Leichtathletik-Weltverband IAAF präsidiert, sprach nach einem Besuch des Schweizer Finals vom besten Leichtathletik-Nachwuchsprojekt, das er je gesehen habe. Ob dies nur eine Höflichkeitsaussage gewesen sei, wollten Medienvertreter ein Jahr später von ihm wissen. Coes Antwort: «Quatsch! Das gleiche sage ich heute wieder.»

1,5 Millionen Kids seit 2011 dabei

In mehr als 1100 Veranstaltungen landesweit messen sich am UBS Kids Cup jährlich Kinder und Jugendliche von 7 bis 15 Jahren im Laufen, Werfen und Springen. Über lokale Ausscheidungen an Clubs und Schulen sowie Kantonalfinals qualifizieren sich die Besten für den Schweizer Final im Zürcher Letzigrund. Seit 2011 wurden knapp 1,5 Millionen Kinder zum Mitmachen bewegt. Etliche ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des von UBS ermöglichten Nachwuchsprogramms haben später EM- oder WM-Erfolge gefeiert. Die Bilanz der letzten zehn Jahre: 45 Medaillen – das sind drei Mal mehr als in den Jahren zuvor. 2023 wurden auch bereits 100 Limiten für Nachwuchsgrossanlässe erreicht, darunter zwei Europameisterschaften und das Europäische Olympische Jugendfestival (EYOF).

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Deklaration: Dieser Inhalt wurde vom Sustainable Switzerland Editorial Team im Auftrag von UBS erstellt.

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