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Klimaneutral mit der Welt verbunden

Saskia Günther, Head of Corporate Responsability bei Swisscom. Foto: PD

Klima & Energie Partner Inhalt: Swisscom

Klimaneutral mit der Welt verbunden

Zum zweiten Mal hintereinander ist Swisscom zum nachhaltigsten Telekommunikationsunternehmen der Welt gekürt worden. Das hat viele Gründe – einer davon ist der konsequente Klimaschutz.

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Es wird gegenwärtig viel von Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung gesprochen. Dieses Themenfeld hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Megatrend entwickelt. Viele Unternehmen beginnen sich aber erst jetzt richtig damit zu beschäftigen und setzen sich Nachhaltigkeitsziele für die Zukunft. Nicht so Swisscom, die sich schon seit geraumer Zeit um CO2-Reduktion und die Verbesserung der eigenen Klimabilanz bemüht und in dieser Hinsicht eine Pionierrolle einnimmt. Seit 2010 betreibt Swisscom im Rahmen ihres CO2-Managements alle Netze, Rechenzentren und Gebäude mit Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie wie Wasserkraft, Sonne und Wind stammt. Mit 87 eigenen Photovoltaikanlagen wird sogar ein Teil des benötigten Stroms selbst produziert: rund 3 Millionen kWh Strom im Jahr, was dem Energieverbrauch von etwa 800 Schweizer Haushalten entspricht.

Erfolgreiche Bemühungen seit 1990

Mittlerweile werden die CO2-Emissionen der gesamte Produktion, aller Transporte und des Betriebs von eigenen Produkten wie etwa Routern kompensiert durch Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojektet. Ausserdem konnte Swisscom seit 1990 rund 80 Prozent der direkten Emissionen reduzieren – unter anderem dank der Verwendung energieeffizienter Heizungen in den Gebäuden und durch die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte. «Bis 2025 wollen wir unsere direkten CO2-Emissionen um 90% senken und die Emissionen in unserer Lieferkette um 50% reduzieren», sagt Saskia Günther, Head of Corporate Responsability. Die CO2-Restemissionen werden bis 2025 über die gesamte Wertschöpfungskette vollständig kompensiert. Diese Beispiele zeigen auf, dass das Schweizer Telekommunikationsunternehmen immer schon in der Gegenwart handelte und nicht irgendwann in ferner Zukunft. Daran hat sich nichts geändert: Heutzutage bietet Swisscom beispielsweise alle Abos und Endgeräte klimaneutral an. Eigenprodukte wie TV- und Internetboxen sind dank effizienterer Produktion, optimierter Verpackung und Kompensation bereits seit 2020 klimaneutral. Bei den Smartphones übernimmt Swisscom die Kompensation der CO2-Emissionen, die bei Produktion, Transport, Nutzung und Entsorgung anfallen. Dabei handelt sich bei den klimaneutralen Abos und Geräten nicht etwa um eine Option, welche die Kundinnen und Kunden wählen können, sondern um einen Automatismus. Die Kundschaft muss nichts unternehmen und bekommt ohne Zusatzkosten ein klimaneutrales Smartphone und Abo zum Telefonieren, Streamen und Surfen. «Mit diesem Meilenstein in der Geschichte der Telekommunikation schuf Swisscom eine wichtige Grundlage für eine CO2-freie Zukunft der Schweiz», führt Saskia Günther aus. Als Swisscom im Februar 2022 diese Botschaft auf Tiktok verbreitete, handelte es sich um das erste vollkommen klimaneutral übertragene Video des Unternehmens.

CO2-Fussabdruck weiter reduzieren

Klimaneutralität beim Netz und bei den Geräten ist aber für Swisscom noch lange nicht genug, um den eigenen CO2-Fussabruck zu verkleinern. «Wir übernehmen Verantwortung für unsere Umwelt und werden unser Engagement weiter ausbauen», erklärt Saskia Günther. Das Unternehmen arbeitet mit aller Konsequenz weiter an der Reduktion der Emissionen und wird bis ins Jahr 2025 über die gesamte Wertschöpfungskette vollständig klimaneutral sein. «Zu dieser umfassenden Strategie gehört beispielsweise auch ein breites Lieferantenprogramm oder die Förderung von Arbeitsmodellen, die auch CO2-Reduktionen ermöglichen. Nur Emissionen, die wir noch nicht selber reduzieren können, werden vollständig kompensiert"..» Darüber hinaus wird Swisscom dank klimafreundlichen Dienstleistungen ihren Kunden bei der Einsparung von 1 Million Tonnen CO2 pro Jahr unterstützen . Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, bietet Swisscom Work-Smart-Dienste für flexibles und modernes Arbeiten, Lösungen für Internet of Things (IoT) und weitere innovative Kundenlösungen an.

Gerade für Work Smart ist die Schweiz prädestiniert, sind doch hierzulande Motivation, Ausbildung und nicht zuletzt die innere Haltung zur Arbeit weit verbreitet. Und mit IoT lassen sich Geräte effizient vernetzen und Prozesse automatisieren. Weitere Bausteine der Klimastrategie von Swisscom sind die Rückkauf-, Reparatur- und Recycling-Programme für gebrauchte Smartphones: Allein im vergangenen Jahr stieg durch diese Kreislaufwirtschaft der Anteil zurückgebrachter Geräte im Verhältnis zur Anzahl verkaufter Neugeräte von 15,5 auf 21 Prozent. «Diese Initiative ist besonders sinnvoll, weil 75 Prozent der CO2-Emissionen von Smartphones bei deren Herstellung anfallen», sagte Saskia Günther. Ein Smartphone wird also immer klimafreundlicher, je länger es genutzt wird. Trotzdem liegen in der Schweiz rund 8 Millionen alte Handys einfach herum. Swisscom nimmt in ihren Shops alte Geräte entgegen und spendet sie für einen guten Zweck oder kauft sie den Kunden ab und bietet sie als Occasionen wieder an. Über Mobile Aid wurden seit 2012 mehr als 1 Million Handys gesammelt, deren Erlös aus dem Wiederverkauf dem SOS-Kinderdorf Schweiz zugutekommt.

Ein weiteres neues Angebot von Swisscom unterstützt Schweizer Firmen bei der digitalen, effizienten Erfassung und Reduktion ihres Klimafussabdrucks. Die Ansprüche an die Klimabilanzen von Unternehmen steigen: einerseits müssen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden und 40 Millionen Umsatz ab 2023 eine Klimabilanz ausweisen, andererseits entsteht dadurch auch für kleinere Unternehmen ein Druck über die Lieferketten, um ihre CO2-Emissionen auszuweisen. Die Emissionen umfassen nicht nur die eigenen direkten Emissionen, sondern auch die indirekten Emissionen wie zum Beispiel aus der Lieferkette. Um diese Daten effizient, transparent und möglichst automatisiert zu erfassen und zu verarbeiten, bietet Swisscom in Partnerschaft mit führenden Software-Unternehmen im Bereich der Klimabilanzierung sowie der Klimaberatungsfirma Swiss Climate ein umfassendes Angebot an.

Kompensation mit internationalen Projekten

Und überall dort, wo der CO2 Ausstoss noch nicht reduziert werden kann, oder bei eingekauften Produkten wie Handys oder Zubehör kompensiert Swisscom deren CO2-Emission durch zertifizierte Klimaschutzprojekte – beispielsweise in Kenia, Ghana, Chile und Indien. Denn bei allen Reduktionsbemühungen ist eine bestimmte Restmenge an CO2 nicht zu verhindern. Für die Kompensation dieses unvermeidbaren CO2-Ausstosses unterstützt Swisscom laut Saskia Güntherausgewählte Klimaschutzprojekte, die nach strengen Kriterien und mit einem hohen Qualitätsanspruch ausgewählt wurden. " Solche Projekte kommen nur dank der Zusatzfinanzierung von Unternehmen zustande, was für den globalen Klimaschutz von grosser Bedeutung ist", sagt Saskia Günther und unterstreicht damit die Wichtigkeit von Kompensationsprojekten. Swisscom setzt dabei auf Partner, die nach strengen Kriterien Projekte mit verlässlichem CO2-Abbau durchführen. In Chile handelt es sich um ein Sonnenkraftprojekt von SouthPole. Dort wird mit einem fortschrittlichen System aus Spiegeln und geschmolzenem Salz Strom aus Sonnenkraft hergestellt. In Kenia ist es ein Solarpanelprojekt von myclimate. Auf Dächern von kenianischen Häusern werden Photovoltaikzellen für die Stromerzeugung montiert. Damit haben Familien Zugang zu Licht, wodurch sich die Lebensbedingungen der Menschen in den ländlichen Regionen verbessert. Doch die Verwendung von Solar-Beleuchtung anstelle von Petroleumlampen hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Gesundheit, sondern führt auch zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Ebenfalls mit myclimate arbeitet Swisscom in Indien zusammen, wo Familien in ländlichen Gegenden mit Biogasanlage ausgestattet werden. Diese werden mit Kuhdung und mit anderem organischem Material betrieben, stellen Biogas her und versorgen damit die Haushalte. Mit diesem Projekt wird Familien ermöglicht, auf einem Gas- oder Holzherd zu kochen, was sich positiv auf die Luftqualität in Innenräumen auswirkt und zudem zum Erhalt der lokalen Wälder beiträgt. Mit der Unterstützung eines Aufforstungsprojekts in Ghana von FirstClimate wird der dortigen Entwaldung entgegengewirkt. Denn zwischen 2017 und 2018 ist der Verlust des primären Regenwalds um 60 Prozent angestiegen. In tropischen und subtropischen Ländern wie in Ghana wachsen Pflanzen wegen der günstigen klimatischen Bedingungen rascher als in mittleren Breiten. Deshalb kann durch Aufforstungsprojekte in diesen Ländern schneller und mehr Kohlendioxid gebunden werden als durch vergleichbare Projekte an anderen Orten.

Engagement für Hochstammbäume in der Schweiz

«Doch nicht nur im Ausland, auch in der Schweiz leistet Swisscom mit ihrem Nachhaltigkeits-Engagement für Hochstammbäume einen wichtigen Beitrag für das Klima und die Biodiversität», wie Saskia Günther sagt. In den letzten 50 Jahren hat der Bestand der Hochstamm-Obstbäume in der Schweiz stark gelitten und um 80 Prozent abgenommen. Das Projekt von Hochstamm Suisse und myclimate unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Neupflanzung und Pflege von Hochstammbäumen. Diese dienen durch die Aufnahme von CO2 aus der Atmosphäre als Kohlenstoffspeicher. Ausserdem schützen Hochstammbäume vor Bodenerosion, verringern Nährstoff- und Pestizideinträge in Grundwasser und Oberflächengewässer, bieten wertvolle Lebensräume für diverse Tierarten und tragen zur Erhaltung sowie Förderung der Artenvielfalt bei. All diese Bemühungen von Swisscom werden auch international wahrgenommen und ausgezeichnet. Das britische Magazin World Finance hat Swisscom zur «Most Sustainable Company in the Telecommunication Industry 2022» gewählt. Die Auszeichnung wird von einer internationalen Jury vergeben und würdigte das langjährige Engagement von Swisscom für mehr Nachhaltigkeit zum zweiten Mal hintereinander.

Deklaration: Dieser Inhalt wurde vom Sustainable Switzerland Editorial Team im Auftrag von Swisscom erstellt.

Dieser Artikel behandelt folgende SDGs

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung, vereinbart von den UN-Mitgliedsstaaten in der Agenda 2030. Sie decken Themen wie Armutsbekämpfung, Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung, Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser, erneuerbare Energie, nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Klimaschutz und den Schutz der Ozeane und der Biodiversität ab.

13 - Massnahmen zum Klimaschutz

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