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Sustainable Switzerland - Entrepreneurs Club

Rund 100 Mitglieder haben sich dem Club seit 2022 angeschlossen

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Nachhaltiges Agieren und eine klare Haltung zu diesem Thema ist für Unternehmen heute ein Muss. Die nationale Nachhaltigkeitsinitiative Sustainable Switzerland hat mit dem Enterpreneurs Club eine Plattform geschaffen, über die sich Führungspersonen aus unterschiedlichsten Branchen zu Nachhaltigkeitsthemen austauschen und für nachhaltiges Handeln einsetzen können. Inzwischen zählt der Club rund 100 Mitglieder. Community Managerin Stefanie Stalder erzählt, wieso etablierte Unternehmen von Start-Ups lernen können und verrät, welche Frage die Mitglieder aktuell am meisten umtreibt

Welche Rolle spielt der Entrepreneurs Club imSustainable-Switzerland-Universum? Stefanie Stalder: Bei Sustainable Switzerland sindwir überzeugt, dass ökonomische, soziale und ökologischeZiele miteinander verbunden sind und nurdurch die Zusammenarbeit aller Interessensgruppenerreicht werden können. Unter dem Dach vonSustainable Switzerland werden daher alle Anforderungenund Belange im Bereich Nachhaltigkeitadressiert. Der Entrepreneurs Club ist Teil diesesÖkosystems. Hier treffen sich Vordenkerinnen undFührungspersönlichkeiten, um ihre Vision vonnachhaltigem Unternehmertum in die Tat umzusetzen.Dies geschieht durch gemeinsames Lernen,Erfahrungs- und Wissensaustausch und das Commitment,die nachhaltige Zukunft der Schweiz aktivmitzugestalten.

Seit seiner Gründung ist der SEC stetig gewachsenund zählt heute rund 100 Mitglieder. Wer sind die Mitglieder? Von Start-ups bis Grossfirmen und von der produzierendenIndustrie bis zu Finanzinstitutensind sämtliche Branchen vertreten. Diese Diversifizierungwar uns von Anfang an wichtig. Je nach Art und Grösse der Organisation stehen die Unternehmerinnenund Unternehmer vor anderenHerausforderungen, auch wenn sie alle das gleicheZiel verfolgen. Neben klassischen Nachhaltigkeitsthemenwie der Verantwortung gegenüber Umweltund Gesellschaft sind es auch aktuelle Themen wieetwa der Umgang mit künstlicher Intelligenz, mitdenen sie sich befassen. Der Club bringt Mitgliederinnerhalb und ausserhalb der eigenen Branchezusammen. So entstehen oftmals neue, kreativeLösungsansätze.

Aus welchen Gründen treten Unternehmen demClub bei? In vielen Start-ups ist Nachhaltigkeit integralerBestandteil der eigenen Identität. In etabliertenUnternehmen mit einer langen Geschichte ist dasThema hingegen teilweise noch frisch. Der EntrepreneursClub bietet eine Plattform, um über die eigenenUnternehmensgrenzen hinauszudenken undzu handeln. Die Mitglieder suchen den Anschlussan ein Netzwerk von Gleichgesinnten, um von- undmiteinander zu lernen. Start-ups können von derErfahrung grosser Unternehmen profitieren, undumgekehrt. Dies wird im Club durch Lernmoduleund Praxisbeispiele weiter konkretisiert.

«Je nach Art und Grösse der Organisationsehen sich Unternehmerinnenund Unternehmer mit unterschiedlichenHerausforderungenkonfrontiert, obwohl sie alle dasselbeZiel verfolgen.»

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Quelle: Zukunftsweisende Kooperationen: Dr. Auma Obama, Gründerin und Vorsitzende der Stiftung Sauti Kuu und Halbschwester von Ex-US-Präsident Barack Obama, thematisierte am Sustainable Switzerland Forum die soziale Dimension der Nachhaltigkeit und prüft aktuell eine Zusammenarbeit mit einem Start-up aus dem Entrepreneurs Club.

Welche Frage beschäftigt die SEC-Mitglieder am meisten? Alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Grösseund Branche, beschäftigen sich mit der Frage, wiesie ihre Nachhaltigkeitsstrategie erfolgreich umsetzenkönnen. Im April 2023 haben unsere Mitgliederbeispielsweise in Rümlang zusammengefunden,um Einblicke in nachhaltiges Bauen in der Schweizzu gewinnen und Erfahrungen mit den beiden Familienbetrieben Zindel United und Eberhard Unternehmungenauszutauschen. Beide Unternehmensind fest davon überzeugt, dass Herausforderungenam effektivsten in enger Zusammenarbeit und gemeinsambewältigt werden können.

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Quelle: Stefanie Stalder, Community Managerin Entrepreneurs Club

Ist es unter SEC-Mitgliedern schon zu Kooperationengekommen? Ein Start-up aus dem Entrepreneurs Club, das sich für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser einsetzt,hat im Anschluss an das letztjährige SustainableSwitzerland Forum die Gelegenheit genutzt,um unsere Gastreferentin Auma Obama zu kontaktieren. Die Halbschwester des ehemaligen US-PräsidentenBarack Obama ist Gründerin und Vorsitzendeder Stiftung Sauti Kuu. Die Stiftung hilftKindern und Jugendlichen in Kenia und anderenLändern und unterstützt sie bei ihrem Start in eineigenständiges und finanziell unabhängiges Leben.Die Organisation von Auma Obama und das Startupprüfen derzeit eine Zusammenarbeit. Eine weiterespannende Kooperation entwickelt sich geradezwischen zwei Mitgliedern aus der Ostschweiz. Esgeht dabei um eine Initiative, bei der Unternehmensich gegenseitig beim Aufbau nachhaltiger Ökosystemeunterstützen können.

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