Zum Jahresbeginn legt der WWF erneut seine Bilanz zu den Gewinnern und Verlierern des Jahres 2025 vor. Bereits der Living Planet Report 2024 des WWF zeichnete ein alarmierendes Bild: Weltweit sind die untersuchten Wildtierpopulationen innert 50 Jahren um durchschnittlich 73 Prozent zurückgegangen. Auch die Schweiz ist betroffen – mehr als ein Drittel der Arten gilt als bedroht. Ohne eine entschlossene Natur- und Renaturierungsoffensive wird sich dieser Verlust noch verschärfen.
Diese Arten verlieren in der Schweiz ihren Lebensraum
Murmeltier – Weil der Schnee fehlt
Das Murmeltier, das man früher oft in den Alpen beobachten konnte, gerät immer mehr unter Druck. Für einen gesunden Winterschlaf braucht es eine geschlossene Schneedecke, doch die bleibt immer häufiger aus. Es ist einfach zu warm dafür. Der Klimawandel macht so selbst robusten Bergbewohnern zu schaffen.
Feldhase – Aus dem Auge, aus dem Sinn?
Auch der Feldhase, einst ein vertrauter Anblick in Feldern und Wiesen, ist vielerorts selten geworden. Die intensive Landwirtschaft und die fortschreitende Zersiedlung hat ihm schlicht den Lebensraum entzogen, im Mittelland ist der scheue Einzelgänger teils ganz verschwunden. Was bleibt, ist ein Symbol vergangener Kulturlandschaften.