Logo image
Foto: PD
Gesellschaft Partner Inhalt: Lidl Schweiz

Freiwilliges Engagement lohnt sich

Freiwillige Arbeit schafft Mehrwert – für die unterstützten Projekte, die Gesellschaft, die Unternehmen. Und am Ende auch für die Helfenden selbst. Umso wichtiger ist es, die Freiwilligenarbeit zu fördern, so wie Lidl Schweiz.

1

Teilen
Link kopieren LinkedIn
Hören
Logo image

Freiwilliges Engagement lohnt sich

Teilen
Link kopieren LinkedIn
Hören

3 Min.  •   • 

Herausfordernde Situationen wie Corona, der Ukraine-Krieg oder die Klimakrise zeigen: In der Not stehen Menschen zusammen, leisten gegenseitige Unterstützung und engagieren sich. Viele Freiwillige bieten ihre Hilfe an und organisieren sich untereinander. Gemäss der ETH Zürich basiert Freiwilligenarbeit auf einem Bedürfnis, etwas aus eigenem Antrieb zu tun und sich zugehörig zu fühlen. Dahinter stehen Werte und Vorstellungen, die man verwirklichen möchte. Wer sich sozial und umweltpolitisch engagiert, geht mit seiner Tätigkeit einem Sinn nach – und das wirkt erfüllend. Ehrenamtliche Arbeit kann also grundsätzlich zur individuellen Zufriedenheit beitragen.

Starre und unflexible Strukturen im Berufsalltag erschweren häufig den Zugang zu freiwilligem Engagement. Arbeitgeber können einen Beitrag leisten, in dem sie ihre Mitarbeitenden motivieren und ihnen die Möglichkeit bieten, sich während der Arbeitszeit ehrenamtlich einzusetzen. Die Bereiche, in denen sich Unternehmen engagieren, müssen bewusst ausgewählt werden und zu den langfristigen Unternehmenszielen passen. Als Beispiel dient Lidl Schweiz.

Beitrag der Mitarbeitenden

Um die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens zu erreichen, tragen auch die Mitarbeitenden bei. Lidl Schweiz hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, dass bis 2025 jährlich 10 Prozent der Mitarbeitenden (mit einem Pensum von über 40 Prozent) im Rahmen ihrer bezahlten Arbeitszeit an einem Freiwilligeneinsatz teilnehmen dürfen, zum Beispiel zum Schutz der Umwelt. Damit leisten die Mitarbeitenden nicht nur einen wertvollen, praktischen Beitrag auf sozialem und umweltpolitischem Gebieten, sondern sie werden auch für wichtige Themen im Bereich der Nachhaltigkeit sensibilisiert – und das zahlt sich aus.

«Ich schätze bei den Freiwilligeneinsätzen den unkomplizierten Austausch untereinander und die Tatsache, gemeinsam etwas bewegen zu können», sagt Torsten Friedrich, CEO Lidl Schweiz. «Verantwortungsbewusstsein sowie Sozialkompetenz werden gefördert, und das ist auch ein Gewinn für Lidl Schweiz.»

Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten

Freiwilligenarbeit geniesst bei Lidl Schweiz eine hohe Anerkennung, und Mitarbeitende werden auf internen Kanälen dazu motiviert, sich auch während der Arbeitszeit bei Einsätzen anzumelden. Zwei langjährige und beliebte Projekte, die durch Freiwilligeneinsätze unterstützt werden, sind das Bewerbungstraining von Pro Juventute und die Natureinsätze des WWF.

In Form eines Bewerbungstrainings engagieren sich Mitarbeitende von Lidl Schweiz in Schulklassen der Oberstufe, um Schülerinnen und Schülern beim Übergang von der obligatorischen Schulzeit ins Berufsleben zu unterstützen. Katja Schönenberger, Direktorin Pro Juventute, freut sich: «Wir schätzen die Partnerschaft mit Lidl Schweiz sehr. Besonders schön ist es, dass sich die Mitarbeitenden von Lidl Schweiz in den Bewerbungstrainings von Pro Juventute persönlich engagieren und Jugendlichen damit den Übergang von der Schule ins Erwerbsleben erleichtern.»

Eine weitere Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren, bieten die sogenannten Clean-Up-Days, bei denen Abfall eingesammelt wird, oder Natureinsätze, bei denen in Zusammenarbeit mit dem WWF Lebensräume aufgewertet werden. Dies trägt zur Förderung der Artenvielfalt und Unterstützung der Landwirtschaft bei, indem invasive Pflanzenarten entfernt oder Rückzugsmöglichkeiten für verschiedenen Wildtiere erstellt werden. Am 9. Mai 2023 fand der letzte Natureinsatz am Walensee statt. Mitarbeitende von Lidl Schweiz haben Bioweinbauern beim Anlegen eines neuen Rebbergs und beim Pflanzen von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten unterstützt. Diese Rebsorten benötigen weniger Pflanzenschutzbehandlungen und sind daher ökologischer als herkömmliche Reben.

Verena Violetti, arbeitet beim Kundendienst von Lidl Schweiz und war beim Einsatz am Walensee mit dabei: «Für mich ist ein solches Engagement der optimale Ausgleich zu meiner täglichen Arbeit im Büro. Gemeinsam anzupacken und etwas für den Erhalt der Biodiversität zu leisten, ist ein grossartiges Gefühl. Ich werde mich auch in Zukunft gerne an Projekten rundum Biodiversität beteiligen.»

Im laufenden Jahr bietet Lidl Schweiz seinen Mitarbeitenden noch viele weitere Möglichkeiten, sich zu engagieren. Darunter ist ein Clean-Up-Day in Davos geplant, an dem rund 60 Lernende teilnehmen werden. Dazu Bernadette Bodenmüller, Account Director Corporate Relations, WWF Schweiz: «Freiwillige können mit ihrem tatkräftigen Einsatz die Natur unterstützen und dabei helfen, schützenswerte Landschaften und ihre Artenvielfalt in der Schweiz zu erhalten. So kann jede und jeder einzelne einen Beitrag leisten, dass unser Planet auch für nachfolgende Generationen lebenswert bleibt.»

Deklaration: Dieser Inhalt wurde von Lidl Schweiz im Rahmen der Partnerschaft mit Sustainable Switzerland selbst erstellt.

Werbung

Beliebte Artikel

Empfohlene Artikel für Sie

«Nachhaltiges Einkaufen muss nicht teuer sein»
Ernährung

«Nachhaltiges Einkaufen muss nicht teuer sein»

Foto: UBS
Kreislaufwirtschaft

Eine Plattform für gemeinnützige Projekte

Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz: Ich oder du?
Governance

Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz: Ich oder du?

Ähnliche Artikel

Nachhaltigkeit
play button
Bildung

Nachhaltigkeit einfach erklärt

Foto: Schweizerischer Baumeisterverband
Bauen & Wohnen

Es geht nicht mehr nur ums Geld

Foto: PD
Klimawandel

Warum Unternehmen jetzt in Nachhaltigkeit investieren sollten