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Nachhaltigkeitsmacher aus der Schweiz

Jonas Dennler, Chief Marketing and Solution Officer für ­Sustainability bei SAP. Foto: PD

Wirtschaft Content: SAP

Nachhaltigkeitsmacher aus der Schweiz

Dank seines riesigen Kundenstamms verfügt der deutsche Softwarekonzern SAP über einen enormen Hebel, um das Thema Nachhaltigkeit in den Unternehmen weltweit effektiv voranzutreiben. Eine wichtige Funktion in diesem globalen Bestreben übernimmt dabei ein hiesiger Umweltnaturwissenschaftler.

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Seit Juni ist Jonas Dennler globaler Chief Marketing and Solution Officer für Sustainability beim Softwarekonzern SAP. Der Zürcher Manager verfügt über einen Abschluss in Umweltnaturwissenschaften der ETH Zürich und ist auch sonst seit Jahren im Umweltwesen engagiert. So hat der 41-Jährige die Jungen Grünen der Stadt Zürich mitgegründet, war Mitglied des Stiftungsrats der Klimastiftung Schweiz und im Investitionsausschuss des Livelihoods Fund, einem Investmentvehikel, das sich für die Wiederherstellung der natürlichen Ökosysteme von archaischen und ländlichen Gemeinschaften einsetzt. Seine Karriere beim deutschen Softwarehaus lancierte Dennler 2009 als globaler Umweltverantwortlicher. Er war unter anderem im Lead für die CO2-Bilanzierung des Unternehmens und bei der Einführung eines globalen Umweltmanagementsystems.

Positiven Einfluss auf Wirtschaft und Umwelt

Dass der engagierte Umweltmanager mittlerweile von der Schweiz aus die weltweiten Nachhaltigkeitsanstrengungen eines globalen Akteurs wie SAP koordiniert, ist kein Zufall – und auch kein Widerspruch. Schliesslich bietet die Schweiz mit ihrer langjährigen Expertise im Bereich Ökologie sowie ihren führenden Hochschulen ein hervorragendes Umfeld, um Nachhaltigkeitslösungen in die Welt zu tragen. Gleichzeitig kann Dennler in seiner aktuellen Funktion für seine Herzensangelegenheit mehr bewirken als in mancher anderen Firma.

Den grössten Impact in der Nachhaltigkeitsthematik erzielt SAP nämlich als «Enabler» ihrer über 400 000 Kundinnen und Kunden, indem der Softwarekonzern sie dazu befähigt, die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit zu schaffen. «Unsere Vision bei SAP ist es, die Welt und das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern», erklärt Dennler. Dazu will das Unternehmen weltweit einen positiven Einfluss auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft ausüben. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf den Themen Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, sozialer Verantwortung sowie ganzheitlicher Steuerung und Berichterstattung.

Hierzu hat die Softwareschmiede aus Walldorf in Deutschland eine «Sustainability Growth Unit» gegründet, direkt im Verantwortungsbereich von CEO Christian Klein. In Zusammenarbeit mit den Partnern aus dem SAP-Ecosystem nutzt das Unternehmen sein Prozess-Know-how und seine Industrieexpertise, um seine Kundinnen und Kunden auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. «Wenn diese Nachhaltigkeitsdaten direkt in ihre Kerngeschäftsprozesse integrieren, können sie schneller und besser im Sinne der Nachhaltigkeit entscheiden», ist Dennler überzeugt.

SAP-Technologie wird genutzt, um Sustainability-Daten zu erfassen, diese zu berichten sowie daraus Massnahmen ableiten zu können. Je granularer und integrierter die Daten erfasst und zur Verfügung gestellt werden, desto besser können anschliessend Entscheide getroffen werden. Die Firmenlösungen von SAP bieten unternehmensweite und branchenspezifische Nachhaltigkeitsfunktionen, mit denen die Kundinnen und Kunden ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen in grossem Umfang vorantreiben können.

Konkrete Lösungen für höhere Nachhaltigkeit

Somit hilft das Softwarehaus Unternehmen dabei, bei Nachhaltigkeitsfragen eine verbesserte Transparenz zu erreichen und eine höhere Granularität in den ESG-Daten zu erhalten. Statt mit Durchschnittszahlen zu operieren, sollen die Betriebe die tatsächlichen Ist-Werte kennen. «Dazu werden die ESG-Daten erfasst und in das SAP-System integriert. Dies führt mit den entsprechenden Nachhaltigkeitslösungen zu einer granularen Datentransparenz auf der Grundlage von Ist-Daten, nicht von Durchschnittswerten», erklärt Dennler.

In einem weiteren Schritt unterstützt SAP ihre Kundinnen und Kunden auch im Bereich der zunehmenden regulatorischen Vorgaben und der steigenden Anzahl an Investorenfragebögen – und zwar mithilfe einer standardisierten Sammlung und Darstellung von firmenweiten Nachhaltigkeitskennzahlen. Dies wird auch in der Schweiz immer relevanter, auch im Kontext der anstehenden TCFD-Gesetzgebung, welche grössere Unternehmen ab 2024 verpflichtet, ihren «Carbon Footprint» zu veröffentlichen und die finanziellen Risiken in Bezug auf Umweltrisiken zu beschreiben.

Die Lösungen von SAP unterstützen die Unternehmen darüber hinaus bei den zahlreichen regulatorischen Anforderungen der EU, wenn es beispielsweise darum geht, die «Extended Producer Responsibility» in den Systemen abzubilden, den ökologischen Impact über den gesamten Lebenszyklus zu evaluieren und entsprechend zu managen oder neue, nachhaltige Businessmodelle zu generieren.

Null Emissionen. Null Abfall. Null Diskriminierung.

SAP geht in Sachen Nachhaltigkeit als Wegbereiter voraus und sieht sich selbst in der Verantwortung. Das anspruchsvolle Ziel des Softwareherstellers dabei lautet: Null Emissionen. Null Abfall. Null Diskriminierung. SAP hat sich dazu verpflichtet, in Übereinstimmung mit dem 1,5-Grad-Celsius-Ziel, für die gesamte Wertschöpfungskette bereits 2030 Klimaneutralität zu erreichen – 20 Jahre früher als ursprünglich geplant. So engagiert sich SAP im Bereich der Kreislaufwirtschaft beispielsweise für plastikfreie Meere, eine nachhaltige Landwirtschaft sowie die Rückverfolgbarkeit von Materialien und Rohstoffen.

Wenig erstaunlich, dass SAP schon heute von vielen Marktteilnehmern als ein Sustainability Leader wahrgenommen wird. Lorbeeren, auf denen sich das Unternehmen nicht ausruhen will. Zumal die Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit nicht von einzelnen Firmen allein gelöst werden können. In diesem Sinne setzt auch Jonas Dennler in seiner globalen Funktion als Chief Marketing and Solution Officer für Sustainability Akzente in der Produktstrategie und, im Rahmen von «Mission Based Ecosystems», auf branchenübergreifende Zusammenarbeit.

Abgeleitet von einer gemeinsamen Mission, sucht er zusammen mit Kundinnen und Kunden, Partnern, aber auch Regierungen, Universitäten, NGOs sowie anderen Organisationen, Lösungen für die aktuellen Nachhaltigkeitsprobleme. Denn «nur gemeinsam können wir die bevorstehenden Herausforderungen meistern», ist Jonas Dennler überzeugt.

Deklaration: Dieser Inhalt wurde vom Sustainable Switzerland Editorial Team im Auftrag von SAP erstellt.

Dieser Artikel behandelt folgende SDGs

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind 17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung, vereinbart von den UN-Mitgliedsstaaten in der Agenda 2030. Sie decken Themen wie Armutsbekämpfung, Ernährungssicherheit, Gesundheit, Bildung, Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser, erneuerbare Energie, nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Klimaschutz und den Schutz der Ozeane und der Biodiversität ab.

8 - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
13 - Massnahmen zum Klimaschutz

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