Was verändert sich mit der Berufsreform «Futuremem»?
Futuremem reformiert alle acht technischen Mem-Berufe, mit Start im August 2026. Im Zentrum stehen flexible Handlungskompetenzen. Lernende sollen lernen, sich ständig weiterzuentwickeln: mit mehr Individualisierung, mehr Fokus auf Problemlösungskompetenz und einer engeren Verbindung zwischen Technik, Wirtschaft und Gesellschaft. Nachhaltigkeit ist dabei in Aufgabenstellungen und Bewertungskriterien integriert.
Wie geht Libs mit künstlicher Intelligenz um?
KI verändert die Arbeitswelt fundamental, also muss sie auch Teil der Ausbildung sein. Unsere Lernenden nutzen KI als Werkzeug für Analyse, Planung und Problemlösung. Gleichzeitig lernen sie, diese Werkzeuge kritisch einzusetzen und zu hinterfragen. «Lebensunternehmer» und «-innen» lassen sich nicht vom nächsten technologischen Trend treiben, sie bewerten, hinterfragen, entscheiden.
Welche Fachkräfte wird die Industrie in zehn Jahren noch brauchen?
Die Berufsbilder werden sich weiter verändern, aber gewisse Kompetenzen bleiben: technologisches Verständnis für Automation und Digitalisierung, kritisches Denken, Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und ein echtes Nachhaltigkeitsbewusstsein. Gefragt sein werden Fachleute für Robotik und Automation, für Daten und Prozesse, für nachhaltige Produktion. Libs will Lernenden beibringen, mit den Fragen von morgen vorausschauend umzugehen.
Libs Industrielle Berufslehren Schweiz
Vega-Strasse 3
8152 Glattpark (Opfikon)
Türöffnung 16.30